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Presse-Links
Höherer Liquiditätsdruck der Unternehmen
Basel II macht
Leasing interessant
Von Andreas Krämer
Fremdkapital zu beschaffen, wird durch Basel II immer schwieriger.
Leasingverträge gewinnen deshalb als Alternative zum klassischen
Bankkredit für Unternehmen an Bedeutung.
Banken sind in konjunkturell schwierigen Zeiten immer schon
zurückhaltender bei der Kreditvergabe gewesen - zumal viele
deutsche Finanzinstitute derzeit selbst unter Ertragsproblemen
leiden. Zusätzlich machen sich bereits jetzt die neuen
Eigenkapitalregeln für Finanzinstitute bemerkbar. Die als Basel
II bekannten Regeln sollen von Ende 2007 an als allein gültiges
Regelwerk gelten. Kreditnehmer werden danach in verschiedene
Risikoklassen eingeteilt.
Je nach Bonität des Kunden muss die Bank den Kredit mit
Eigenkapital unterlegen. Für Kunden mit hohem Risiko, also
niedriger Bonität, steigen damit die Zinsen und die Kredite
werden teurer. Bislang mussten die Banken die an
Gewerbetreibende vergebenen Kredite mit pauschal acht Prozent
Eigenkapital unterlegen, unabhängig von der Bonität des
Kreditnehmers (Basel I).
Im Zuge von Basel II sind die Kreditinstitute verpflichtet, die
Bonitätsrisiken ihrer Kreditnehmer anhand von Rating-Systemen
einzuschätzen. Dabei ist es wichtig, dass die Institute auch
wesentlich mehr qualitative und zukunftsorientierte
Informationen über einen Betrieb erhalten. Einflussfaktoren auf
ein Rating-Urteil sind zum einen "harte" Kriterien, wie Bilanz-,
Rentabilitäts- oder Jahresüberschusskennzahlen. Zum anderen gibt
es "weiche" Kriterien, wie die Managementqualität, den
Business-Plan oder die Nachfolgeregelung eines Betriebes.
Eine wichtige Kennzahl aller Rating-Systeme von Kreditinstituten
ist der bilanzielle Verschuldungsgrad. Je geringer der
Eigenkapitalanteil auf der Passivseite des Kreditnehmers ist,
desto schlechter fällt die Bonitätseinschätzung aus. Für ein
Unternehmen kommt es darauf an, sein Eigenkapital nicht unnötig
zu binden. Hier bietet sich Leasing als alternative
Finanzierungsform an.
Leasing bedeutet, Wirtschaftsgüter wie Büros, Automobile oder
Computer zu nutzen, ohne sie für viel Geld selbst anzuschaffen.
Oder juristisch gesagt: die Gebrauchsüberlassung eines
Investitionsgutes auf Zeit gegen Entgelt.
Dabei schont Leasing das Eigenkapital. Das "klassische"
Leasingobjekt ist mit einem fast 50-prozentigen Anteil am
Leasingmarkt nach wie vor das Automobil. Viele Unternehmen
leasen ihren Fuhrpark. Bei diesen und anderen Leasinggütern gilt
jedoch die Leasing-Regel: Der Nutzen besteht im Gebrauch, nicht
im Erwerb. Da die Leasing-Zahlungen immer parallel zur Nutzung
anfallen, kann ein Leasingnehmer seine Raten so mit dem Gewinn
begleichen, den er durch das Leasingobjekt erwirtschaftet hat.
Diese Auswirkung wird branchenüblich als "Pay-as-you-earn"-Effekt
bezeichnet. Darüber hinaus enthält Leasing auch einige
steuerliche Vorteile für den Unternehmer. So können die
Leasingraten monatlich als Gewinn mindernde Betriebsausgaben
geltend gemacht werden.
Neben Steuervorteilen liegt der größte Vorteil des Leasings
darin, dass es das Eigenkapital schont. Eigenkapital ist
kostbarer denn je, weil die Eigenkapitalquote nach Basel II der
Schlüssel zu günstigen Krediten ist. Je mehr Liquidität in einem
Unternehmen vorhanden ist, umso besser fällt die Bonitätsprüfung
bei der Geschäftsbank aus. Im harten Ringen um eine günstige
Kreditfinanzierung nach den neuen Kreditrichtlinien kann es sich
somit für ein Unternehmen auszahlen, auf Leasing zu setzen.
Andreas Krämer ist Direktor Vertrieb der Ford Bank und Direktor
Versicherungen und Flotten bei Ford Financial in Köln.
HANDELSBLATT,
Donnerstag, 16. September 2004
 Mietsache Manager Der Mann könnte einem
fast Leid tun. Seinen letzten Job macht
jetzt ein anderer, der nicht nur jünger, sondern auch noch
billiger ist. So etwas hat Ludger Albacht, 63, schon mehrmals
erlebt.
Doch was für manche zum Problem wird, erhebt er zum
Prinzip: „Wenn ich einen neuen Job annehme, besteht meine
Aufgabe
darin, mich selbst überflüssig zu machen.“
Albacht ist Interimsmanager. Er gehört seit drei Jahren zu
jener kleinen, feinen Klasse von Führungskräften, die ihre
Dienste
nur noch zeitweise zur Verfügung stellen.
Diese Mietmanager werden, vor allem im Mittelstand, immer
beliebter. Sie sanieren und restrukturieren, führen Unternehmen
durch Gesellschafterwechsel oder füllen vorübergehend Lücken
in dünnen Personaldecken aus. Sie sind die Feuerwehrleute der
freien Wirtschaft.
Brennt es also an allen Ecken und Enden? Immerhin wächst
der Markt für Interimsmanager jährlich um zehn bis 30 Prozent.
Von 70 bis 80 Millionen Euro im Jahr 2000 stieg ihr Honorarvolumen
auf 400 Millionen Euro im Jahr 2004. Und ein Ende des
Booms ist nicht abzusehen: Hier zu Lande arbeiten bislang nach
Angaben der Dachgesellschaft Deutscher Interim Manager
(DDIM) rund 1500 Führungskräfte auf Zeit, auf dem traditionell
flexiblen Arbeitsmarkt der Niederlande sind es schon mehr als
zehnmal so viel.
Die Vorteile für die Unternehmen liegen auf der Hand: Mit
dem Mietmanager können sie sich eine ausgewiesene Autorität
für eine kurzfristig anstehende Aufgabe ins Haus holen; fest
angestellte
Führungskräfte müssen sich so nicht mühsam in eine
neue Materie einarbeiten. Da der Interimsmanager von außen
kommt, ist er nicht betriebsblind, nimmt also keine falsche
Rücksicht,
setzt aber, anders als ein externer Berater, seine eigenen
Vorstellungen selbst um. Vor allem aber räumt er seinen
Schreibtisch
nach getaner Arbeit wieder – ohne zu murren oder gar
eine Abfindung zu verlangen.
So stehen die Interimsmanager wohl auch weniger für Endzeit-
als für Aufbruchsstimmung: Die Flexibilisierung ist bei den
Führungskräften angekommen. „Ich bin viel zufriedener als vorher
im festen Job“, sagt Ludger Albacht, „meine Aufgaben sind
hochinteressant und abwechslungsreich.“ Zwischen den Einsätzen
leistet er sich schon mal längere Atempausen, spielt Golf,
kümmert sich um seine Familie oder setzt sich politisch für
seine
Heimat, das Münsterland, ein.
Vor drei Jahren hatte ihn sein damaliger Arbeitgeber, ein
großer Baustoffhersteller, abgefunden. „Dem war ich wohl zu
teuer geworden“, sagt Albacht. Doch für den Ruhestand fühlte er
sich zu jung. Also suchte er nach einer Aufgabe, die ihm noch
einmal alles abverlangte – und fand sie im Interimsmanagement.
Seitdem richtete er unter anderem den Einkauf eines
Zapfsäulenherstellers und eines Maschinenbauers neu aus. Der
Ausnahmezustand wird für den Interimsmanager zum Normalfall:
„Ich habe ein, zwei Tage, um ein Unternehmen kennen zu lernen,
Personal wie auch Prozesse zu verstehen. Danach muss
ich voll einsteigen“, sagt Albacht. Schon nach zwei, drei
Monaten
sind manche Jobs erledigt; selten dauert ein Auftrag länger als
ein Jahr. ...
Lufthansa Exclusive, November
2005
„Interim-Manager“:
Zeitarbeit im Chefsessel
Für den Ruhestand fühlt sich Ludger Albacht mit seinen 63 Jahren
noch zu jung. Neue Aufgaben sucht er als Interim-Manager.
Münster - „Meine vornehmste Aufgabe ist es, mich selber
überflüssig zu machen“, sagt Ludger Albacht. Das ist sein Job.
Der 63-Jährige ist so etwas wie ein Feuerwehrmann in der freien
Wirtschaft. „Interim-Manager“ heißt das neudeutsch – Manager auf
Zeit. Sie werden gerufen, wenn in einem Unternehmen Not am Mann
ist, wenn es an (personeller) Kapazität oder (methodischer)
Kompetenz fehlt – oder an beidem. Dann sind erfahrene Profis mit
langjähriger Praxiserfahrung gefragt.
Interim-Management hat – anders als die klassische
Unternehmensberatung – nur selten etwas mit spektakulären
Turnarounds zu tun. Ein Berater analysiert und konzipiert
(Albacht: „und hinterlässt tonnenweise Papier“), „ein
Interim-Manager setzt seine Ideen zusätzlich auch operativ um“,
erklärt Jens Christophers – oft in unternehmerischer
Verantwortung. Das erfordere – neben Fachkenntnissen – vor allem
Sensibilität und Kommunikationsstärke, sagt Interim-Chef
Christophers, studierter Kaufmann und gelernter
Unternehmensberater.
Sogenannte „Provider“ vermitteln die Chefs an interessierte
Unternehmen. Sind sie einmal im Einsatz, bleiben sie drei bis
neun Monate – meist als Projektleiter. Etwa die Hälfte der
Einsätze erfolgt im Bereich Sanierung.
Der Einzug der Zeitarbeit in die Chefbüros ist in Deutschland
ein recht neues Phänomen. Während sich diese Führungsform in den
USA, den Niederlanden und Großbritannien bereits seit über 20
Jahren etabliert hat, startete der Trend hierzulande vor etwa
zehn Jahren. Während insbesondere amerikanische und europäische
Konzerne heute keinerlei Berührungsängste hätten, täten sich
deutsche Unternehmen bislang noch schwer, so Christophers.
Aber auch hier erkennen vor allem immer mehr mittelständische
Unternehmen, dass sie sehr effizient auf die temporäre Hilfe
erfahrener externer Manager zurückgreifen können. „Der Markt
entwickelt sich positiv.“ Fachgebiete sind Finanzen,
Controlling, Vertrieb, Produktion, IT, Logistik, Einkauf,
Personal oder Qualitätsmanagement.
Klassische Einsatzgebiete der Manager auf Zeit sind: Krisen- und
Sanierungsfall, Umsetzen definierter Projekte, etwa eine
Produktionsverlagerung, Überbrücken von Vakanzen, etwa bei
Krankheiten, Neuaufbau eines Unternehmensbereiches, Moderation
eines Führungs- oder Generationswechsels in einem Unternehmen.
Rund 3250 klassische Interim-Manager gibt es zurzeit in
Deutschland. Das Markt-, sprich das Honorarvolumen der Branche
schätzt Christophers für das Jahr 2006 auf 500 Millionen €. Ziel
für dieses Jahr ist eine Steigerung um elf bis 13 Prozent. „Der
Markt boomt“, sagt Hilmar Schneider, Direktor für
Arbeitsmarktpolitik beim Bonner Forschungsinstitut zur Zukunft
der Arbeit.
2003 gründete Christophers den Dachverband Deutscher
Interim-Manager (Münster) als Interessenvereinigung. Wer da
Mitglied werden will, müsse die Karten auf den Tisch legen, sagt
Christophers – und werde „auf Herz und Nieren geprüft“.
WN (Westfälische Nachrichten),
31.01.2008 von Thomas Pottebaum
Interim-Management -
eine flexible Unterstützung
auch für mittelständische
Unternehmen
Die wachsende Internationalisierung
der Märkte, ihre ständigen Veränderungen
und die immer größer werdende
Komplexität der Produkte machen
gerade vor mittelständischen Unternehmen
nicht halt und fordern die ungeteilte
Aufmerksamkeit dieser Firmen
im besonderen Maße.
Die Innovationskraft der mittelständischen
Unternehmen muss als Triebfeder
des wirtschaftlichen Handelns in
der Lage sein, Marktpositionen nicht
nur zu halten, sondern auch ständig
auszubauen. Hierzu ist es hilfreich,
wenn für die erforderliche Stärkung
der unternehmerischen Freiräume ein
externer und zugleich kritischer Navigator
dem mittelständischen Unternehmen
zur Seite steht.
Der Steuerberater wächst aufgrund
des Vorhergesagten und der sehr
frühen Kenntnis der wirtschaftlichen
Entwicklung sehr leicht in eine wichtige
Vertrauensposition bei seinen mittelständischen
Mandanten. Diese
Sonderstellung kann nicht nur die
steuerlichen Aspekte, sondern auch
die Tätigkeit eines Navigators und
eines Wirtschaftsberaters beinhalten.
Seine zusätzliche Kenntnis der komplexen
Steuergesetzgebung über
Durchführungsverordnungen und Regulierungen
machen den Steuerberater
zu einem unverzichtbaren engen
Berater des mittelständischen Unternehmers,
der so von administrativen
Aufgaben entlastet werden kann.
Der Steuerberater als vertrauenswürdiger
Partner seiner Mandanten ist
zudem in der Lage, durch Früherkennung
besondere geschäftliche Entwicklungen
aufzuzeigen, kann aber erforderliche
Maßnahmen nur schwer
selbst einleiten oder gar veranlassen.
Eine qualifizierte Hilfe ist dringend erforderlich!
Eine ideale Lösung ist der Einsatz
eines Interim-Managers zur Überbrückung
von Vakanzen, Gesellschafterwechsel,
Generationswechsel, temporäre
Übernahme von Projekten als
Spezialist für Krisen und Sanierung als
auch für Restrukturierung und
Neuausrichtung. Diese Führungskräfte
auf Zeit sind im Regelfall erfahrene
Experten, die vergleichbare Situationen
in der Praxis bereits bewältigt
haben.
Mögliche Einsatzbereiche 1. Ebene
(Executives / Geschäftsleitungsebene)
und 2. Ebene (Professionals / Leitungsebene)
oder auch auf Projektebene.
Sie zeichnen sich aus durch großes
Erfahrungspotenzial, Handlungskompetenz,
Sozialkompetenz, schnelle
Einarbeitung, Methodenkompetenz
und sofortige Verfügbarkeit.
Die Rekrutierung erfolgt direkt oder
mit Hilfe eines qualifizierten Providers.
In jedem Fall bietet die Dachgesellschaft
Deutscher Interim Manager
e.V. (DDIM) hier eine sehr wertvolle
Hilfe. (www.ddim.de). Im DDIM sind
ausschließlich qualifizierte Interim-Manager
und Provider.
Die DDIM ermöglicht professionelles
Networking auf internationaler Ebene
und führt den Dialog innerhalb und
außerhalb des Marktes. Erfahrungsaustausch
und Weiterbildung erfolgt
auf Regionalveranstaltungen, IIMM (Internationalen
Interim Manager Meetings),
Symposien oder auch an der
EBS (European Business School) in
speziellen für Interim-Manager vorgesehenen
Ausbildungsstufen.
Als erste Interim-Management-Vereinigung
hat die DDIM 2005 einheitliche
Qualitätskriterien und -standards für
Interim-Management-Anbieter definiert
und ist damit federführend in Sachen
Professionalisierung. Das DDIM
Qualitätssiegel steht für professionelles
Interim-Management, sorgt für
Transparenz, schafft Vertrauen und
unterstützt die Erschließung neuer
Marktpotenziale.
Die Markteinschätzung liegt bei einem
Volumen von ca. 600 Mio. Euro und
wächst p.a. um geschätzte 15 Prozent
bei ca. 10.000 Interim-Managern.
Durch die Qualitätsansprüche der einzelnen
Steuerberatungskanzleien und
der Interim-Manager könnte sich eine
Förderung und Unterstützung von mittelständischen
Unternehmen - im
Sinne einer strategischen Allianz -
sehr praktikabel herausbilden.
Wir sind offen für Gespräche.
Verbandsnachrichten 3 / Juni 2008
Artikel als pdf
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Interim-Management als Unterstützung für mittelständische Unternehmen
Teil 1: Begriffe / Erläuterungen / Einsatzgründe.
Von Ludger Albacht
Teil 2: Flexibilisierung der Arbeit - Qualifikation / Herkunft der Projekte /
Einstufung von Interim-Managern / Vertragsinhalte.
Von Ludger Albacht
Manager zum Mieten
Interim-Manager übernehmen den Chefsessel nur auf Zeit – auch in der Krise
 18.06.2009 | Von Martin Ellerich
Münster. Wenn Ludger Albacht seinen Job gut macht, dann ist er ihn schnell wieder los. Was paradox klingt, liegt in der Natur der Sache. Der Münsteraner ist Interim-Manager.
„Wir Interim-Manager springen quasi als Feuerwehrmann
ein, wenn in einem Unternehmen Not am Mann ist“, sagt Albacht. Etwa, wenn ein Manager plötzlich gekündigt
hat, wenn ein bestimmtes Problem – wie eine Betriebsverlagerung – zu lösen ist, ein Generationswechsel ansteht oder auch um den ganzen Betrieb wieder auf Kurs zu bringen.
Zeitarbeit im Chefbüro sozusagen – aber Zeitarbeit mit einem konkreten Ziel. Ist das nach drei Monaten oder
nicht selten auch nach einem Jahr erreicht, dann geht der Manager auf Zeit wieder ohne zu Murren.
„Wir haben keine Karriereabsichten im Unternehmen, wir haben keine Arbeitsplatzsorgen“, sagt Albacht, „wir können die Probleme offen und ungeschminkt ansprechen.“ Sozusagen rücksichtslos im besten Sinne des Unternehmens.
„Und während der Unternehmensberater den Betrieb mit einem Stapel Papier alleine lässt, gehen wir erst, wenn die Arbeit getan ist“, lobt er seinen Berufsstand. Rund 5000 Interim-Manager gebe es derzeit in Deutschland. Etwa 200 haben sich in der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e.V. (DDIM) zusammengeschlossen.
„Durchweg erfahrene Manager, die mindestens drei erfolgreiche Mandate vorweisen könnten“, sagt Albacht vor dem heutigen Treffen der westfälischen DDIM-Mitglieder in Münster. In der aktuellen Wirtschaftskrise seien die Nachfragen aktuell verhalten, räumt er
ein. Die Firmen konzentrierten sich derzeit verstärkt auf
Kostenersparnis und Personalabbau. Dennoch sieht Albacht, der früher bei einem großen Baustoffproduzenten als Einkaufschef tätig war, gerade in der Krise viele Aufgaben für seine Kollegen: So liege etwa das Forderungsmanagement bei vielen Mittelständlern im Argen. „Manche räumen ihren Kunden längere Zahlungsfristen ein, als sie selbst bei ihren Lieferanten haben – das kann doch nicht
gutgehen.“ In der zweiten Jahreshälfte rechnet die DDIM aber mit deutlich mehr Arbeit für Interim-Manager. Die Wirtschaft sehe schließlich den „Silberstreif“. Insgesamt sei 2009 mit einem Jahresumsatz der Berufsgruppe in Deutschland von 750 bis 850 Millionen Euro zu rechnen – rund 100 Millionen mehr als im Vorjahr. |www.ddim.de
Artikel als pdf
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